auf Tour 25.11.-14.12.2014
Brennen Leigh & Noel McKay (Country Troubadours)
Lindsay Lou & the Flatbellys (Progressive Roots Grass)
Town Mountain (North Carolina Bluegrass)
Festival Finale Jam Session
www.bluegrassjamboree.de
25.11.2014 86199 Augsburg ParkTheater Göggingen 19:30
26.11.2014 77654 Offenburg Salmen 20:00
27.11.2014 72762 Reutlingen franz k 20:00
28.11.2014 63303 Dreieich Bürgerhaus Sprendlingen 20:00
29.11.2014 80333 München Amerikahaus 20:00
30.11.2014 88212 Ravensburg Zehntscheuer 18:00
01.12.2014 56072 Koblenz Cafe Hahn 20:00
02.12.2014 53121 Bonn Harmonie 19:30
03.12.2014 49767 Twist Heimathaus 20:00
04.12.2014 44137 Dortmund Domicil 20:00
05.12.2014 28816 Stuhr Gutsscheune Varrel 20:00
06.12.2014 22525 Hamburg Edel Fettwerk 19:00
07.12.2014 10965 Berlin C-Club 20:00
08.12.2014 01097 Dresden Dreikönigskirche 20:00
09.12.2014 84478 Waldkraiburg Haus der Kultur 20:00
10.12.2014 87435 Kempten Haus International 20:00
11.12.2014 91154 Roth Kulturfabrik 20:00
12.12.2014 06295 Lutherstadt Eisleben Landesbühne 19:30
13.12.2014 31134 Hildesheim Bischofsmühle 20:30
14.12.2014 57610 Altenkirchen Felsenkeller 19:00
Die Idee, bunte und oft noch wenig bekannte Facetten der Bluegrass-, Folk-Roots- und Americana Music in einem regelmäßigen, hochkarätigen abendfüllenden Programm darzustellen, hat eine derart enorme Resonanz hervorgerufen, dass im November-Dezember 2014 mittlerweile der sechste Treck des „Bluegrass Jamboree! – Festival of Bluegrass and Americana Music“ mit neuen Künstlern im schon legendären „Banjo-Bus“ durchs Land reisen wird. Große Begeisterung und „standing ovations“ prägten die ersten fünf Tourneen dieses in Europa einmaligen Bluegrass-Konzepts, das 2013 bereits weit über 5000 Zuschauer begeisterte. Die Medienbeachtung war enorm, Highlights waren die Live-Präsentationen des Festivals in Rundfunkprogrammen wie dem WDR und Deutschlandradio Kultur, die weltweite vierstündige Live-Übertragung per Internet und viele begeisterte Kritiken der Feuilletons. Nicht zu vergessen, die unzähligen euphorischen Kommentare der Besucher – viele davon sind aus Neugier gekommen und gleich zu echten Fans geworden. Kein Wunder, kann man doch beim bestens unterhaltenden Jamboree neben etablierten auch kommende Künstler der Szene und auch schon mal Grammy Stars von morgen zum ersten Mal hierzulande hautnah erleben (etwa 2009 Steep Canyon Rangers, 2011 Della Mae). Die große Faszination für Bluegrass geht sicher auch von der umwerfenden Live Energie der Musiker aus, von
der Interaktion mit dem Publikum und handgemachter Musik. Ein Jamboree ist ein Ereignis wie aus der Urzeit der Menschen: zusammen sein, singen, tanzen lachen, trinken, Geschichten erzählen….Publikum und Musiker treiben sich dabei gegenseitig an, die Magie erlebt am stärksten, wer wirklich Teil dieser besonderen Interaktion ist. Zum Schluss der Show steigen noch einmal alle Musiker auf die Bühne und bedanken sich in gemeinsamer Jam Session vor und mit dem Publikum.
„Wer Bluegrass ignoriert ist selber schuld!“ (Badische Zeitung)„Der Bluegrass-Virus ist auf fruchtbaren Boden gefallen…Publikum in Hochstimmung“ …so die Hildesheimer Allgemeine Zeitung „Was für ein Fest!“ jubelte die OVB Rosenheim. „Frenetischer Applaus“ (HNA) „Schreit nach baldiger Wiederholung“ (Nürnberger Nachrichten)„Bis die Saiten glühen“ (GEA Reutlingen) „Besucher aus dem Häuschen“ (Kreiszeitung Stuhr) „Wild und ausgelassen“ (Waldkraiburger Zeitung)…sind nur einige Pressestimmen zum Thema.
Der Jahrgang 2014 steht unter dem Motto: „The Singer and the Song“
Bluegrass-Impresario Rainer Zellner präsentiert wieder drei Formationen, die sich vor allem durch ihre außergewöhnlich intensiven selbst geschriebenen Songs und besonderen Gesangs- und Interpretationskünste aus der Vielzahl instrumental und kopierend orientierter Bluegrass- und Americana Bands herausheben. Schon immer waren im Bluegrass und seinen Vor- und Mischformen neben den Tanzstücken die Songs und ihre Aussage wichtig. In ihnen spiegelten sich die Lebensumstände, die Bedürfnisse und das Historische, fußend auf der Balladentradition der anglo-keltischen Auswanderer. Die Lieder drehten sich um die Landschaft, die Religion und erzählten Geschichten. Aus dem Blues mischte sich im Laufe der Jahre die eigene Befindlichkeit und die Betrachtung der menschlichen Beziehungen als Thema verstärkt hinzu. Diese frühe Zeit ist lange vergangen, aber das Songwriting mit seinen heutigen Themen ist immer noch elementarer Bestandteil im kreativen Prozess. Geschichten kann nur erzählen, wer es schafft, diese in die richtigen Worte und Bilder zu kleiden.
Mit der in Texas lebenden Sängerin Brennen Leigh und ihrem Duo-Partner Noel McKay kommt eine Song-Ikone der texanischen Szene zum ersten Mal nach Deutschland. Beide Künstler schreiben eigene Lieder, viele entstehen auch gemeinsam. Immer suchen sie dabei den besonderen Blickwinkel, die bilderreiche Formulierung, die überraschende Wendung, die sie in wunderbar verschlungenen Gesangsharmonien und mit gefühlvollen Stimmen interpretieren.
Eine neue Stimme im Chor der jungen, modernen und oft am Pop orientierten „Bluegrass“-gefärbten Künstler sind Lindsay Lou & the Flatbellys. Sie verlassen gerne den Pfad der einfachen Harmonien und tragen die Musik mit mutigen und komplexen Arrangements und sprudelnder Rhythmik in neue Sphären. Statt der traditionellen Instrumente Banjo und Geige dominiert die als Hawaiigitarre bekannte Resonator-Gitarre „Dobro“ mit ihrer besonderen Spieltechnik das akustische Klangbild. Und natürlich sind da Lindsays Traum-Stimme und die ihrer Mitmusiker, die neue Galaxien im Bluegrass Kosmos erkunden.
Wie gewohnt rundet dieses Mal als „richtige“ Bluegrass Band Town Mountain aus North Carolina das Jamboree ab. In typischer Standardbesetzung mit 5string Banjo, Flachmandoline, Stahlsaitengitarre, Kontrabass und Geige und mit wildem tiefgehenden Solo- und Harmonie-Gesang sind die fünf starken Typen aktuell eine der besten Bands der USA. Sie verneigen sich vor der Tradition der Gründergeneration und tragen gleichzeitig die Fackel mit wildem Drive, unglaublicher Virtuosität und ohne Kompromisse in die Zukunft. Sie stammen aus der kreativen Asheville-Szene, einem Zentrum des neuen Songwritings. Selbst in den USA sind solche Bands rar und gerade deswegen so wichtig. Town Mountain hält es übrigens mit Gustav Mahler: „Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.“