{"id":553,"date":"2013-10-25T01:16:23","date_gmt":"2013-10-25T01:16:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bear-family.de\/blog\/?p=553"},"modified":"2013-10-25T01:16:23","modified_gmt":"2013-10-25T01:16:23","slug":"553","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bear-family.de\/bear-family-records-blog\/2013\/10\/25\/553\/","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"<p><b>ROLAND JANES 1933-2013<\/b><br \/>\n<b><em>von<\/em> <i>Colin Escott<\/i><\/b><br \/>\n<img loading=\"lazy\" class=\"alignleft\" alt=\"Janes-Roland-at-Sonic-Studi\" src=\"http:\/\/www.bear-family.de\/bear-family-records-blog\/BearWordPress_EN\/files\/2013\/10\/Janes-Roland-at-Sonic-Studi-300x264.jpg\" width=\"210\" height=\"185\" \/>Manchmal kamen Musiker zum Phillips Recording Studio in Memphis weil sie wussten, dass Toningenieur <strong>Roland Janes<\/strong> einst eine gro\u00dfe Nummer unter Gitarristen war. Sie reichten ihm eine Gitarre und sagten: <i>\u201cIch m\u00f6chte Dich spielen h\u00f6ren\u201d.<\/i> Roland gab in einer solchen Situation die Gitarre zur\u00fcck und sagte: <em>\u201cDu hast mich schon spielen geh\u00f6rt!\u201d <\/em>Fast jeder hatte schon mal Roland Janes geh\u00f6rt, wenn nicht das Solo von <i>Whole Lotta Shakin\u2019<\/i> oder <i>High School Confidential<\/i>, dann die Bridge bei <i>Raunchy <\/i>oder die unbeschreiblich abgefahrenen Soli bei <i>Flying Saucer Rock and Roll<\/i>. Nicht vergessen werde sollte, dass er Harold Dormans <i>Mountain Of Love<\/i> produziert hat, dort auch Gitarre spielt und diesen Song auf einem Label ver\u00f6ffentlichte, das ihm zur H\u00e4lfte geh\u00f6rte. Ausserdem produzierte er <i>Scratchy<\/i> von Travis Wammack, <i>I\u2019m Moving On<\/i> von Matt Lucas und <i>My Girl Josephine<\/i> von Jerry Jaye \u2013 einige der besten Aufnahmen aus Memphis in der ersten H\u00e4lfte der Sechzigerjahre.<br \/>\nIrgendwann in den Achtzigerjahren ging ich ins Phillips Recording Studio auf der Madison Avenue in Memphis. Ich wusste, dass Roland nach zwanzig Jahren dort wieder angefangen hatte und dass niemand zuvor mit ihm ein Interview gef\u00fchrt hatte. Martin Hawkins und ich hatten ihn 1971 in seinem Haus angerufen und bekamen zu h\u00f6ren, dass er keine Lust hatte, mit uns zu reden. Also ging ich in diesen kleinen Aufnahmeraum auf der anderen Seite des Studios. Einige Typen sassen um einen Tisch, a\u00dfen und rauchten. Ich fragte, <em>\u201cIst Roland Janes hier?\u201d<\/em> Einer, der mit dem R\u00fccken zu mir sa\u00df, erwiderte: <em>\u201cTut mir leid, Roland ist schon gegangen.\u201d<\/em> Sp\u00e4ter erfuhr ich, dass dies Roland Janes gewesen war.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nGegen Ende der Woche begannen wir eine sporadische, drei\u00dfig Jahre w\u00e4hrende Konversation. Wenn er Lust zum Reden hatte, dann gab es keine bessere Quelle f\u00fcr die Musikgeschichte in Memphis oder verschrobene Lebensweisheiten im Allgemeinen.<br \/>\nRoland Janes war keiner jener Musiker, die die Welt durch eine Ego-Brille betrachteten. Er war vielmehr \u00fcber die Ma\u00dfen bescheiden und besa\u00df\u00a0 den trockensten Humor von allen im Memphis. Seine letzten\u00a0 Weihnachtskarten an mich enthielten eine selbst geschriebene Kurzgeschichte. Einmal fragte er mich, wie er wohl seine Literatur ver\u00f6ffentlichen k\u00f6nnte. Ich erkl\u00e4rte, er m\u00fcsse dann wohl auf Lesereise gehen, um sein Werk vorzustellen. Ich glaube, danach war diese Idee gestorben. Jahrzehntelang lebte er unter derselben Adresse zusammen mit der Frau, die er 1959 geheiratet hatte. Soviel ich wei\u00df, ist er jahrelang nicht aus Memphis herausgekommen.<br \/>\nRoland Janes wurde am 20. August 1933 in Brookings, Arkansas, als zweitj\u00fcngstes von sieben Kindern geboren. Sein Vater war Waldarbeiter. W\u00e4hrend der Gro\u00dfen Depression war die Familie ununterbrochen auf Wanderschaft. Als Roland zehn Jahre alt war, lie\u00dfen sich seine Eltern scheiden. Seine Mutter zog nach St. Louis und nahm die Kinder mit. Mit zehn Jahren lernte Roland, Mandoline zu spielen. Doch als er 1953 in die Marine eintrat, spielte er bereits Gitarre. Kurz zuvor war er nach Memphis gezogen, und hierhin kehrte er nach Beendigung seiner Dienstzeit 1956 zur\u00fcck. Das GI Gesetz von Roosevelt zur Wiedereingliederung von Armeemitgliedern erlaubte ihm, eine Schule zu besuchen. Gelegentlich arbeitete er in einer W\u00e4scherei und noch seltener in einer Farbenfabrik, bevor er sich endg\u00fcltig f\u00fcr die Musik entschied.<br \/>\nDoc McQueen, ein Pianist mit eigenem Demostudio und eigener Band im Hideaway, war auf der Suche nach einem Gitarristen. Roland bewarb sich und bekam den Job. Durch McQueen lernte er den Steelgitarristen Kenneth Herman kennen, der ihn wiederum\u00a0 Jack Clement vorstellte. In jenen Tagen plante Clement zusammen mit dem Lastwagenfahrer Slim Wallace aus dessen Garage heraus die Plattenfirma Fernwood Records zu gr\u00fcnden. Als ersten Musiker nahmen sie Billy Riley unter Vertrag. Clement brachte die B\u00e4nder zum Mastern zu Sam Phillips in dessen Sun Studios. Phillips war angetan von dem, was er h\u00f6rte. So f\u00fchrten Rileys erste Aufnahmen dazu, dass Clement einen Job als Toningenieur in den Sun Studios bekam, dass Riley einen Plattenvertrag erhielt und dass Rileys Band ab jetzt bei vielen Sun-Sessions besch\u00e4ftigt wurde.<br \/>\nIm Dezember 1956 suchten Riley und Phillips Songs f\u00fcr Rileys zweite Single. Roland erinnerte sich, dass er ein paar Demoaufnahmen von einem lokalen Musiker namens Ray Scott geh\u00f6rt hatte. Einer dieser Songs, <i>Flying Saucer Rock \u201an\u2019 Roll,<\/i> war ein Produkt der damals um sich greifenden Begeisterung f\u00fcr alles Au\u00dferirdische. Er wurde zum Synonym f\u00fcr Rockabilly in seiner ganzen wilden tutti-frutti Verr\u00fccktheit. Vieles machte diesen Song \u00fcberaus liebenswert. Da war zun\u00e4chst Rolands abgefahrenes Intro, dann seine durchgeknallten Soli und schlie\u00dflich der Klavierakkord aus der Twilight Zone am Ende. Als die Aufnahme herauskam, kleidete Riley seine Band in Billardtisch-farbene Filzstoffe und ging auf der Suche nach seinem pers\u00f6nlichen Hit auf Tournee.<br \/>\nDie B-Seite sollte keineswegs \u00fcberh\u00f6rt werden. Bei <i>I Want You Baby<\/i> spielt Roland seinen Zwei-Saiten-Stil. \u201cDamals spielten die meisten Gitarristen auf einer Saite,\u201d erz\u00e4hlte er. \u201cWir wollten etwas anderes machen, was weder Country noch Blues war. Wir fragten uns, was wir tun k\u00f6nnten, um uns von den anderen zu unterscheiden.\u201d In ihrer neuen Rolle als Sessionmusiker spielten Roland und Billy Rileys minderj\u00e4hriger Schlagzeuger J.M. Van Eaton auf der Demosession von Jerry Lee Lewis. Vom ersten Moment an stimmte die Chemie. Daraufhin wurden sie f\u00fcr den Rest des Jahrzehnts f\u00fcr fast alle Jerry Lee Lewis-Sessions verpflichtet. Sie lieferten den lockeren Rahmen, in dem sich die einzigartige Genialit\u00e4t von Lewis voll entfalten konnte. Aufmerksamen Zuh\u00f6rern blieb nicht verborgen, dass es ein und derselbe Gitarrist war, der auf fast allen fr\u00fchen Aufnahmen von Jerry Lee Lewis zu h\u00f6ren war. Als Jerry bei <i>Hand Me Down My Walking Cane<\/i> <i>\u201cRoland, boy!\u201d<\/i> ausruft, wird manchen erstmals klar, um wen es sich handeln k\u00f6nnte. Ein paar Jahre sp\u00e4ter fanden wir einige der Original-Sessionvertr\u00e4ge mit seinem Namen. Wir stellten fest, dass er <i>Put Me Down<\/i> auf Jerrys erster LP geschrieben hatte. Pl\u00f6tzlich passten die Einzelteile zusammen.<br \/>\n1957 beendete Roland die Zusammenarbeit mit Riley und ging mit Lewis auf Tour. Er und Jerry wohnten zusammen in einem Zimmer. Roland bestand allerdings darauf, dass Jerrys Bassist und Schwiegervater, J.W. Brown und der Tour-Schlagzeuger, Russ Smith diejenigen war, die st\u00e4ndig irgendwelche L\u00e4den aufmischten. Nach ein paar Monaten verkrachte er sich mit Lewis. Es folgte eine kurze Zusammenarbeit mit Bill Justis auf den Wogen des Erfolgs, der mit <i>Raunchy<\/i> began und endete. Schlie\u00dflich kehrte er zu Jerry Lee kurz vor dessen vom Ungl\u00fcck verfolgter England-Tournee im Mai 1958 zur\u00fcck. Sie arbeiteten bis 1959 zusammen. Danach kehrte er in Rileys Gruppe zur\u00fcck. Mittlerweile hatte er geheiratet und stellte sich die Frage, ob er den Rest seiner Tage auf Tour verbringen wollte und f\u00fcr oft weniger als vierzig Dollars auf Sessions mitwirken wollte, die Platten hervorbrachten, die sich millionenfach verkauften. Er und Riley beschlossen, Gro\u00dfe Tiere zu werden.<br \/>\n<i>\u201eAls Sam [Phillips] sein neues Studio auf der Madison Avenue er\u00f6ffnete\u201c, sagt Roland, \u201eda gingen Bill und ich zu Sam und fragten ihn, ob er uns das alte Studio \u00fcberlassen w\u00fcrde. Wir wollten dort aufnehmen. Die Produkte sollten auf Sun ver\u00f6ffentlicht werden. Die Frage wurde jedoch nie abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt, und so machten wir irgendwann unser eigenes Ding. Rita Records nannten wir das Ergebnis unserer Zusammenarbeit. Bill und ich spielten \u00fcberall mit. So sparten wir uns viele Honorare f\u00fcr andere Musiker, und wir arbeiteten mit unseren alten Freunden Martin Willis und J.M. Van Eaton. Wir konnten Ira Lyn Vaughan als Partner gewinnen, denn er besa\u00df ein wenig Geld. Er war Buchhalter. Das Label wurde nach seiner Tochter benannt. Mr. Vaughan \u00fcbernahm den gesamten Papierkram, und Bill und ich k\u00fcmmerten uns um die Produktionen und darum, die Platten an die Vertriebe zu liefern. Riley war ein wesentlich besserer Verk\u00e4ufer als ich, doch ich besa\u00df offensichtlich ein besseres Gesp\u00fcr f\u00fcr gute Gesch\u00e4fte.\u201c<\/i><br \/>\nRita Records wurde im September 1959 gegr\u00fcndet. Roland Janes und Billy Riley brachten ihre eigenen Platten heraus und dazu Singles von J.M. Van Eaton und Marty Willis. 1960 gelang dem Label der erste und einzige Hit mit <i>Mountain of Love<\/i> von Harold Duncan. Die Aufnahme kletterte in den Hot 100 hoch bis auf Position Nr. 21. Kurz darauf, bald nach Ver\u00f6ffentlichung des Nachfolgers <i>Moved To Kansas City<\/i>, brach das Label zusammen. Roland musste f\u00fcr eine Weile untertauchen und zur\u00fcck nach St. Louis. Nach seiner R\u00fcckkehr nach Memphis gr\u00fcndete er auf der Madison Avenue Sonic Sound. Seine Vorstellungen von Produktionen basierte auf dem, was er von Sam Phillips gelernt hatte. <i>\u201eSam riet mir, mich nicht zur\u00fcckzuhalten. Mach\u2019s einfach und genie\u00dfe es. Halte Dich nicht mit kleinen Fehlern auf. Wenn das Feeling stimmt, dann wird man es auf dem Band auch h\u00f6ren.\u201c <\/i><br \/>\nSonic ver\u00f6ffentlichte drei Hits: <i>I\u2019m Movin\u2019 On<\/i> von Matt Lucas, das an Smash\/Mercury lizenziert wurde, <i>Scratchy<\/i> von Travis Wammack, das auf Rolands ARA Label ver\u00f6ffentlicht und von Atlantic vertrieben wurde sowie Jerry Jayes wunderbares <i>My Girl Josephine<\/i> im Retrostil auf Hi, der wahrscheinlich letzte Hit, der f\u00fcr weniger als zwanzig Dollar produziert wurde. <i>\u201eRoland gab mir sogar die Schl\u00fcssel zum Studio, damit ich dort \u00fcben konnte\u201c, <\/i>sagt Wammack. <i>\u201eEr gab mir eine Chance. Ich konnte es kaum glauben, war er doch der beste Gitarrist weit und breit.\u201c \u201eTravis war so gut,\u201c <\/i>sagt Roland. <i>\u201eEr wurde ungeduldig mit den anderen Musikern. Er spielte seinen eigenen Part und den der anderen dazu. Manchmal klang er wie eine Leadgitarre, eine Rhythmusgitarre und ein Bl\u00e4sersatz \u2013 und das gleichzeitig. Ich sagt immer wieder, er solle \u2019runterkommen oder ich w\u00fcrde meine Gitarre holen und ihn an die Wand spielen.\u201c <\/i><br \/>\nSonic wurde w\u00e4hrend einer \u00dcbergangsphase der Musik in Memphis betrieben. <i>\u201eWir alle kamen vom Rockabilly und fanden uns pl\u00f6tzlich inmitten von kr\u00e4ftigeren Beats und h\u00f6heren musikalischen Anspr\u00fcchen wieder\u201c,<\/i> sagt Roland. <i>\u201eDie Musik, die wir aufnahmen, war im Umbruch. Sie enthielt ein wenig Rockabilly, ein bisschen Soul, und so weiter.\u201c<\/i> F\u00fcr l\u00e4stige Kunden gab es an seinem Mischpult einen Regler mit der Bezeichnung\u00a0 <i>\u201eAlles aussteuern\u201c.<\/i> W\u00e4hrend er sich um das Band k\u00fcmmerte bat er die Kunden, die richtige Einstellung zu finden. Sie spielten damit herum, bis sie zufrieden waren und bekamen nicht mit, dass dieser Regler \u00fcberhaupt nicht verdrahtet war.<br \/>\nSonic musste 1974 aufgeben. Nachdem er sich f\u00fcr ein paar Jahre aus dem Musikgesch\u00e4ft zur\u00fcckgezogen hatte, fing Roland als Toningenieur bei Sounds of Memphis und 1982 beim Phillips Studio an. Zwischenzeitlich arbeitete er als Dozent f\u00fcr Aufnahmetechniken an einer \u00fcberwiegend von Schwarzen besuchten Gesangsschule in Memphis. In den Phillips Studios nahm er das Elektra-Album von Charlie Feathers, das letzte Album von Charlie Rich f\u00fcr Sire und eine Unmenge anderer Sessions auf: Soul, Blues, Rock, Grunge, Indie, Retro und sogar Rap. Einige Musiker, darunter auch Bob Dylan, kamen nur wegen Roland Janes zu Phillips Recording. Sie wollten, dass er die Aufnahmen machte und sein Urteil abgab.<br \/>\nIch sah Roland zum letzten Mal im August im Studio, als er an einigen \u00a01970von Knox Phillips produzierten B\u00e4ndern mit Aufnahmen von Jerry Lee Lewis arbeitete. Ich versprach, zu seiner Aufnahme in die Memphis Music Hall of Fame am 5. November zu kommen. Roland war seit Jahren \u00fcbergewichtig und litt unter Kniebeschwerden, doch er hatte sich die Haare gef\u00e4rbt und ein neues Brillengestell geg\u00f6nnt. Im September erlitt er einen Herzinfarkt. Seitdem ging es langsam bergab mit ihm. Am 3. Oktober kam er ins Krankenhaus. Am 17. Oktober rief Knox Phillips an teilte mir mit, dass Betty Janes und die Kinder entschieden hatten, alle lebensverl\u00e4ngerten Ma\u00dfnahmen zu beenden, nachdem eine Computertomografie ernsthafte Gehirnsch\u00e4den als Folgen eines Schlaganfalls erkennen lie\u00df. Roland starb am n\u00e4chsten Tag, wenige Monate nach seinem achtzigsten Geburtstag. Seine Familie war bei ihm und J.M. Van Eaton, der beim Krankenhaus vorbeigeschaut hatte und somit den Moment seines Todes miterlebte.<br \/>\nDie Beerdigung fand am 22. Oktober statt. Eine Diashow zeigte Roland und verschiedene Stationen seines Leben und seiner Karriere. Eins der Bilder zeigte <i>Guitarville<\/i>, seine auf Bear Family ver\u00f6ffentlichter LP &#8211; das einzige Album, das je unter Roland Janes\u2019 eigenem Namen ver\u00f6ffentlicht wurde.<br \/>\n<em>\u00fcbersetzt von Detlev Hoegen<\/em><br \/>\n&nbsp;<br \/>\n&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>ROLAND JANES 1933-2013 von Colin Escott Manchmal kamen Musiker zum Phillips Recording Studio in Memphis weil sie wussten, dass Toningenieur Roland Janes einst eine gro\u00dfe Nummer unter Gitarristen war. 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